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Rüdiger Reeg: Erinnerte Landschaften
Ölbilder 2009 - 2013
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"... am Anfang hab ich versucht, ... Orte zu erzählen, die ich
vom Augenschein her gekannt habe. Und dann war es mir unmöglich, mit
dem, was ich gekannt habe, weiter zu tun, und hab dann Orte erzählt,
die ich überhaupt nicht kannte. Und das war eine große Befreiung…
Hervorgegangen aus einer Erinnerung, die ja immer zugleich einen inneren
Ort gibt, also sie gibt mir im Inneren einen Ort, und diesen inneren
Ort kann ich dann ... bestimmen...", so Peter Handke im Gespräch mit
Herbert Gamper in "Aber ich lebe nur von den Zwischenräumen", erschienen
im Suhrkamp-Verlag.
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Ähnlich gestalten sich die Bilder von Rüdiger Reeg. Sie sind erinnerte
Landschaften, die sich durch pastoses Malen der Ölfarbe sinnlich erfahrbar
materialisieren. Frei nach Handkes Ausführungen sind auch Rüdiger
Reegs erinnerte Orte nicht nur kunstvolle Rückblenden. Vielmehr haben
sich daraus eigene Landschaften entwickelt, die sich aus der Erinnerung
heraus formen. Vor allem das Meer - insbesondere die Ostsee - ist
ein immer wiederkehrendes Motiv. Im dynamischen, intuitiven Pinselduktus
verschmelzen die Farben zwischen Himmel, Wasser und Erde. Für den
ortskundigen Betrachter schafft Rüdiger Reeg so wiedererkennbare "Nachbarorte".
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Aktuelle Ausstellung
Rüdiger Reegs Arbeiten sind ab dem 1. März 2013 in der Galerie
Trigon in Darmstadt-Eberstadt, Oberstraße 12, zu sehen.
Öffnungszeiten Mo - Do von 10 - 12 Uhr, Mo + Mi von 16 - 19 Uhr (Tel. 06151 537239 oder 0160 4295618)
Impressionen von der Ausstellungseröffnung am 13. April 2013 |
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